Fünf Jahre nach Kyrill: Waldschäden beseitigt
Fünf Jahre nach dem verheerenden Orkan Kyrill sind die Waldschäden in Nordrhein-Westfalen weitgehend beseitigt, neuer Wald wächst nach. Unmittelbar nach der Katastrophe hat die damalige CDU-geführte Landesregierung 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Weitere Mittel flossen von der Europäischen Union und vom Bund bereitgestellt, sodass die Beseitigung der durch Kyrill verursachten Schäden schnell anlaufen und auch die langfristige Aufgabe der Wiederaufforstung bewältigt werden konnte. Das Gros der Schäden ist bereits im Jahr 2010 aufgearbeitet worden. Durch das vom damaligen Minister Eckhard Uhlenberg aufgelegte Wiederaufforstungsprogramm, das den Erfordernissen des Klimawandels Rechnung trägt, ist für die Waldwirtschaft eine gesicherte Zukunft erreicht worden.
Lutz Lienenkämper: "Wir tragen heute die Verantwortung dafür, dass Nordrhein-Westfalen auch noch in 150 Jahren über große und gesunde Waldflächen verfügt. Dieses Ziel erreicht man nicht, indem man den Wald sich selbst überlässt, sondern indem man ihn standortangepasst und vielfältig bewirtschaftet. Deshalb ist die einseitige Ausrichtung der Waldwirtschaft, wie sie der heutige Umweltminister Remmel betreibt, der falsche Weg".
Foto: Marco Barnebeck/pixelio.de