Kinder- und Jugendarbeit vor Ort stärken und mit Leben füllen

20.03.2017

Zu einem Hintergrundgespräch über die offene Kinder- und Jugendarbeit hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer seiner Fraktion, Lutz Lienenkämper, mit dem Vorstand des Stadtjugendrings (SJR) Korschenbroich getroffen. Im evangelischen Jugendzentrum "Klärwerk" sprach er mit dem SJR-Vorsitzenden Dirk Kooy und seinen Vorstandskollegen Stefan Bau und Georg Westerholz über die Jugendarbeit im ländlichen Raum, die Integration von Flüchtlingskindern, den Umgang mit Handy und Sozialen Medien sowie das veränderte Freizeitverhalten.

"Die jungen Menschen müssen ermutigt werden, sich in der Gesellschaft einzubringen und ihre Anliegen selbstbewusst zu vertreten. Die Kinder- und Jugendarbeit erkenne ich dabei als ein eigenständiges Politikfeld an, das einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und deren Hereinwachsen in die Gesellschaft leistet", sagt Lutz Lienenkämper.

Dirk Kooy erläuterte im Gespräch, dass Jugendliche durch den längeren Schulunterricht bis in die Nachmittagsstunden Kompromisse in der Freizeitbeschäftigung finden müssten, was wiederum die Besuche sowie das ehrenamtliche Engagement in den Jugendzentren einschränken würde. Lutz Lienenkämper stimmte zu, dass auch zukünftig Zeiträume an den Schulen erhalten bleiben müssten für Freizeitaktivitäten und Ehrenamt.

"Die Träger- und Angebotsvielfalt in der Kinder- und Jugendarbeit muss für die nächsten Jahre sichergestellt werden. Die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kräfte brauchen Perspektiven durch Planungssicherheit", so Lutz Lienenkämper. Die CDU-Landtagsfraktion NRW setzt sich deshalb dafür ein, dass die jährliche Fördersumme des Kinder- und Jugendförderplans dauerhaft erhöht und durch eine Dynamisierung der Mittelsätze zukunftsfähig gestaltet wird. Dass die Formalien zur Beantragung von Fördermitteln nicht zu kompliziert gestaltet werden dürften, darin sind sich die Vertreter des Stadtjugendrings Korschenbroich und der Landtagsabgeordnete einig.