Mehr Geld für den Wohnungsbau - Wir bringen Familien in ihr eigenes Zuhause

14.03.2018

Die NRW-Koalition hält Wort bei der Stärkung des öffentlich-geförderten Wohnungsbaus. Eine Garantie für den Mietwohnungsneubau, die neu aufgestellte Eigentumsförderung für junge Familien, eine modernisierte Bestandsförderung und ein neues Förderangebot für die Schaffung von rollstuhlgerechtem Wohnraum zeigen: Wir bringen einen öffentlich-geförderten Wohnungsbau auf den Weg, der diesen Namen auch verdient.

Davon profitiert auch der Rhein-Kreis Neuss mit seinen Städten und Gemeinden. Für den öffentlich-geförderten Wohnungsbau stehen ihm insgesamt 21,185 Millionen Euro zur Verfügung. Vorläufig stellt die schwarz-gelbe Landesregierung bis 2022 rund vier Milliarden Euro für den öffentlich-geförderten Wohnungsbau in Nordrhein-Westfalen bereit. Pro Jahr sind dies mindestens 800 Millionen Euro, von denen der überwiegende Anteil in den Mietwohnungsneubau geht.

Finanzminister Lutz Lienenkämper: "Mit der neu gestalteten Förderung erhalten die Investoren am Wohnungsmarkt Verlässlichkeit und Planungssicherheit für die nächsten Jahre. Mit der erfolgreichen Verhandlung aus Nordrhein-Westfalen wird sich der Bund auch 2020 und 2021 mit jeweils einer Milliarde Euro bundesweit an dem öffentlich-geförderten Wohnungsbau beteiligen. Wenn diese zusätzlichen Mittel kommen, werden wir diese 1:1 in die öffentliche Wohnraumförderung fließen lassen."

Schluss macht die NRW-Koalition mit ideologischen Beschränkungen in der Eigentumsförderung für junge Familien. Wir wollen, dass junge Familien Eigentum bilden können. Deshalb ist seit dem 1. Februar 2018 landesweit wieder eine Eigentumsförderung möglich. Die Familienkomponente wird pro Kind um 5000 Euro auf 15.000 Euro angehoben und wird auch auf Haushalte ausgedehnt, in denen ein schwerbehindertes Familienmitglied lebt. Gleichzeitig stärken wir das Prinzip "jung kauft alt". Die Förderbedingungen der Vorgängerregierung waren einfach lebensfremd und haben dazu geführt, dass zuletzt von 80 Millionen Euro für die Eigentumsförderung nur knapp 20 Millionen Euro abgeflossen sind.

Beim Erwerb von Bestandsimmobilien, die vor 1995 gebaut worden sind, verlangt die Landesregierung nun keine energetische Sanierung der Immobilie mehr. "Junge Familien stehen am Anfang des Familien- und Erwerbslebens oft mit kleinen Einkommen dar. Der erste Schritt in die eigene Immobilie ist der Schwerste, und dabei helfen wir", so Lienenkämper.


INFO Die Gesamtfördersumme für den Rhein-Kreis Neuss in Höhe von 21,185 Millionen Euro teilt sich auf in:

  • 16,9 Millionen Euro für öffentlich-geförderten Mietwohnungsbau
  • 2,6 Millionen Euro für Eigentum
  • 1,685 Millionen Euro für Modernisierungsförderung