"Pakt für den Sport" verlängern, damit NRW Sportland Nummer 1 bleibt

26.04.2017

Die Reihe seiner Hintergrundgespräche führte Lutz Lienenkämper nun mit dem Gemeindesportverband Jüchen zusammen. Treffpunkt und Zeit zeigten, was alles im Sport in Jüchen los ist: Im modernen Sportzentrum Bedburdyck-Gierath fanden unter anderem gleichzeitig Fußballtraining auf Kunstrasen sowie Tischtennis und Seniorensport in der erst wenige Jahre alten Dreifachturnhalle statt.

Sport leistet einen besonderen gesamtgesellschaftlichen Beitrag: Nicht nur in Hinblick auf Gesundheit, Gemeinschaft und Integration, sondern auch bezüglich Verständigung und Persönlichkeitsentwicklung. Nordrhein-Westfalen soll das führende Sportland in Deutschland bleiben, und auch der Sport in der Gemeinde Jüchen ist auf einem guten Weg, die Vereinsarbeit häufig Vorreiter in der Region, wie etwa im Bereich der Betriebsträgerschaft für Sportstätten. Dies geht aber mit herausfordernden Aufgaben an die Vereinsführung einher. "Die Anforderung an Mitgliederverwaltung und in Steuerangelegenheiten belasten das Ehrenamt im Sportverein. Das Thema Bürokratieabbau muss auch hier ein Thema sein", so Lutz Lienenkämper.

Im Gespräch mit dem geschäftsführenden Vorstand des Gemeindesportverbands Jüchen – Heinz Kiefer, Stefan Heckhausen und Sandra Koglin – erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete außerdem, dass seine Partei eine längerfristige Fortschreibung des „Pakts für den Sport“ mit dem Landessportbund als zentralen Partner anstrebt. "Eine mehrjährig festgeschriebene Förderung gibt finanzielle Planungssicherheit", sagt Lienenkämper, der sich über Olympioniken aus seinem Wahlkreis genauso freut wie über jedes Kind, das schwimmen kann.

Neben Schwimmunterricht in Schulen und einer zu stärkenden Motivation zum Deutschen Sportabzeichen, wonach übrigens auch bei Bewerbungen für Ausbildung und Beruf immer häufiger gefragt wird, wurde in der Runde das Thema Integration und Inklusion angesprochen – ein Aspekt, der schon vor Jahrzehnten im Sport erfolgreich praktiziert wurde, bevor es dafür überhaupt diese Begriffe gab. Damals hieß es einfach "Teamgeist".