Werkstattgespräch mit Praktikern zum nächsten Kinder- und Jugendförderplan

06.10.2017

Der Kinder- und Jugendförderplan definiert mit seinen formulierten Aufgaben und Zielen Förderschwerpunkte und schafft einen Rahmen für die Kinder- und Jugendarbeit, die Jugendsozialarbeit und den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz. Das Land Nordrhein-Westfalen ist gesetzlich dazu verpflichtet, diesen für jede Legislaturperiode aufzustellen. Hierzu hat jetzt bei der CDU-Fraktion ein erstes Werkstattgespräch stattgefunden. Auch Vertreter der Kinder- und Jugendarbeit aus dem Rhein-Kreis Neuss sorgten für einen vollbesetzten Fraktionsaal. Die Praktiker diskutierten intensiv mit den Landtagsabgeordneten und dem Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Dr. Joachim Stamp.

Die CDU-Landtagsfraktion hat sich bewusst dafür entscheiden, ihr erstes Werkstattgespräch in dieser Legislaturperiode dem wichtigen Thema Kinder- und Jugendförderplan 2018 bis 2022 zu widmen. Die überwältigend hohe Teilnehmerzahl hat gezeigt, dass dieses Thema einen Nerv trifft. Die Praktiker lobten, dass  sich frühzeitig in diesem Format konstruktiv und vertrauensvoll über die Erfordernisse eines neuen Förderplans ausgetauscht werden konnte.

Im Anschluss erklärte der Fraktionsvorsitzende Bodo Löttgen: "Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der FDP wollen wir diese Erkenntnisse nutzen, um die Träger- und Angebotsvielfalt in der Kinder- und Jugendarbeit zu sichern und die besten Voraussetzungen für die Lebensbildung und Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen zu schaffen. Mit dem Werkstattgespräch haben wir einen wichtigen Schritt hin zu einer solide aufgestellten und zukunftsorientierten Kinder- und Jugendarbeit in und für unser Nordrhein-Westfalen gemacht. Kinder und Jugendliche gehören endlich wieder an die erste Stelle.“

Zur Runde gehörte auch der familienpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jens Kamieth: "Als NRW-Koalition stehen wir zuverlässig dafür ein, im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans die Mittel zur Verfügung zu stellen, die eine nachhaltige Umsetzung der Arbeit für unsere Kinder- und Jugendlichen möglich machen sollen. Mit der finanziellen Unterstützung werden wir uns auch um die strukturellen Belange kümmern ohne die Projektarbeit aus dem Auge zu verlieren. Dabei wird es auch um eine Neugruppierung der Förderbereiche und den neuen Fokus auf die Förderung infrastruktureller Angebote gehen".

Alle jungen Menschen sollen die Chance bekommen, einen aktiven Part in unserer Gesellschaft und Demokratie einzunehmen. Dafür brauchen wir eine gut aufgestellte Kinder und Jugendförderung.