Arbeit der Polizei wird gestärkt - der Regierungswechsel wirkt

17.07.2018

Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat die Personalverteilung für die 50 Polizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegt. Das Grundsystem der Personalverteilung folgt dem Anspruch, dass Polizei sich dort konzentriert, wo die größten polizeilichen Belastungen bestehen (BKV = Belastungsbezogenen Kräfteverteilung). Die Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss erfährt somit in diesem Jahr einen deutlichen Stellenzuwachs von insgesamt sieben neuen Stellen.

Der Regierungswechsel wirkt. Die NRW-Koalition hat im Jahr 2017 die Neueinstellungen bei der Polizei auf 2300 erhöht und in diesem Jahr zusätzlich 500 Stellen für Verwaltungsangestellte geschaffen. Im Jahr 2019 wird die Rekordzahl von 2400 Polizisten eingestellt. Dies hat es in der Geschichte von NRW noch nicht gegeben, wird sich aber auf Grund der Ausbildungszeiten erst in drei Jahren auf die Behörden vor Ort auswirken.

Es ist sehr erfreulich, dass der "Turnaround" bei den Einstellungszahlen dann ab dem Jahre 2020 geschafft sein wird und es dann einen Anstieg an Polizistinnen und Polizisten geben wird, und das trotz der anstehenden altersbedingten Pensionierungen und der katastrophalen Einstellungspolitik unter Rot-Grün, die noch immer nachwirkt.

Die dreijährige Durststrecke, die durch die Ausbildung zusätzlicher Polizeianwärter entsteht, wird konsequenterweise durch eine höhere Zuteilung von Regierungsbeschäftigten kompensiert, die unsere Polizisten von administrativen Aufgaben entlasten. Dadurch können wir die Gesamtzahl der Stellen in vielen Polizeipräsidien und Kreispolizeibehörden steigern, beziehungsweise eine Reduzierung der Gesamtstellen verhindern. Damit erfüllt die neue Landesregierung ihr Versprechen, NRW sicherer zu machen.

Im gleichen Zuge erfolgt auch die notwendige Verstärkung des Staatsschutzes in NRW mit insgesamt 60 Stellen. Die Schaffung von zwei weiteren Einsatzzügen in Bochum und Essen ist von der NRW-Koalition versprochen worden und wird nun eingelöst.