Landesinitiative schafft bezahlbares Bauland in Bahnhofsnähe

26.04.2019

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen sollen ein Zuhause haben, das sie sich leisten können und in dem sie sich wohlfühlen. Dafür braucht es bezahlbares Bauland - sowohl in den Städten, als auch in den ländlichen Bereichen. Daran arbeitet die Landesregierung mit Hochdruck- und mit Erfolg. Durch die Landesinitiative "Bauland an der Schiene" konnten bis heute 2500 Hektar zusätzliches Flächenpotenzial verfügbar gemacht werden.

Die NRW-Koalition möchte mit ihrer Initiative die gezielte Entwicklung von bezahlbarem Bauland im Einzugsbereich von Haltestellen des schienengebundenen Nahverkehrs (SPNV) forcieren, um angespannte Wohnungsmärkte zu entlasten und "das Umsteigen von der Straße auf die Schiene" zwischen Wohnort und Arbeitsplatz attraktiver zu gestalten.

Seit Oktober 2018 werden Gespräche mit Städten und Gemeinden geführt, die im Einzugsbereich eines oder mehrerer SPNV-Haltepunkte liegen. Hierzu ist ein maximaler Radius von drei Kilometern zugrunde gelegt. Neben den für Bau, Verkehr und Umwelt zuständigen Landesministerien begleiten diese die Regionalplanungsbehörden, den SPNV-Aufgabenträgern sowie die maßgeblichen Beteiligten der DB AG.

Diese Gespräche haben auch schon mit den Städten Jüchen, Korschenbroich und Meerbusch im Wahlkreis von Lutz Lienenkämper stattgefunden. "Es geht um neue, moderne und gut angebundene Wohnkonzepte an der Schiene", erklärt Lienenkämper. "In einem zweiten Schritt kann jetzt mit der städtebaulichen Planung begonnen werden. Die Kosten teilen sich zur Hälfte die Kommune und das Land. Damit schafft die NRW-Koalition einen weiteren Baustein für bezahlbaren und zudem gut angebundenen Wohnraum in unserem Land."