Newsletter Juni: Wissensvermittlung über DDR-Diktatur nicht vernachlässigen

18.06.2018

Am 17. Juni jährte sich der Volksaufstand in der ehemaligen DDR zum 65. Mal. Am 21. Juni wäre Chris Gueffroy, das letzte Opfer des Schießbefehls an der innerdeutschen Grenze, 50 Jahre alt geworden. Sein Tod bei seinem Fluchtversuch in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar 1989 zeigt, wie brutal das Unrechtsregime in der ehemaligen DDR noch bis kurz vor seinem Zusammenbruch vorgegangen.

Brutal durch die Sowjetarmee niedergeschlagen wurde auch der Volksaufstand am 17. Juni 1953. Von 1954 bis 1990 war der 17. Juni als "Tag der deutschen Einheit" Nationalfeiertag in der Bundesrepublik Deutschland. Die heute Zwanzigjährigen haben weder das Unrechtsregime der DDR, noch die deutsche Teilung selber erlebt. Dieses Kapitel der deutschen Geschichte darf aber nicht vernachlässigt werden. Deshalb sind auf Initiative der NRW-Koalition die Mittel für Schülerfahrten zu den Gedenkstätten politischer Gewaltherrschaft erheblich aufgestockt worden. Damit wollen wir sicherstellen, dass das Einbeziehen außerschulischer Lernorte nicht an den finanziellen Mitteln scheitert. Was man selbst gesehen hat, das hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Deutlich erhöht hat die Landesregierung auch die Mittel für den Denkmalschutz und das Tempo bei der weiteren Stärkung von Bürgerfreundlichkeit und des Servicegedankens in der Finanzverwaltung. Hierüber und über weitere aktuelle Themen der Landespolitik informiert Lutz Lienenkämper in seinem aktuellen Newsletter, der wie gewohnt im Bereich "Service" zum Download bereitsteht.