"Sportplatz Kommune" fördert passgenaue Sportangebote für die Jugend

24.09.2018

Um die kommunale Sportentwicklung in Nordrhein-Westfalen weiter zu fördern haben der Landessportbund NRW sowie die Staatskanzlei das Förderprojekt "Sportplatz Kommune – Kinder- und Jugendsport in NRW" vorgestellt. Das Projekt startet 2019 und löst das 2018 auslaufende Pilotprojekt "KommSport" ab.

Das Förderprojekt "Sportplatz Kommune" bietet den Städten und Gemeinden eine gute Chance, seine Sportangebote für Kinder und Jugendliche weiter zu optimieren. Bis zu 150 Kommunen können in der vierjährigen Projektphase von 2019 bis 2022 teilnehmen.

Hierzu erklärt Lutz Lienenkämper: "Da Sportentwicklungsprozesse nicht mehr alleine auf Landesebene initiiert und durchgeführt werden können, kommt es immer mehr auf die Verantwortung und Gestaltungsmöglichkeiten der kommunalen Ebene an. 'Sportplatz Kommune' verfolgt daher einen offenen Ansatz, der von den kommunalen Akteuren aktiv mitgestaltet wird."

Kern des Projekts ist eine integrierte Kinder- und Jugendsportentwicklung in Kita, Schule und Sportverein als gemeinsame Aufgabe von Kommunen und gemeinnützigen Sportvereinen. Durch die Bildung von kommunalen Netzwerken werden die relevanten Akteure im Kinder-und Jugendsport dazu angeregt, gemeinsam auf die örtlichen Gegebenheiten und Erfordernisse für den Kinder- und Jugendsport einzugehen, neue Ideen weiterzuentwickeln und diese dann auch umzusetzen. Durch das Zusammenwirken der kommunalen Partner entsteht so ein passgenaues Angebote für die Kinder und Jugendlichen vor Ort.

Das Projekt "Sportplatz Kommune" gliedert sich in zwei Beteiligungsphasen. Die ausgewählten Standorte erhalten in der zweijährigen "aktiven Phase" eine finanzielle Maßnahmenförderung, um die entwickelten Ideen umzusetzen. Danach können sie bis zum Ende der Gesamtlaufzeit als "Projekt-Standorte" weiter an Austauschtreffen oder Workshops teilnehmen.

Die Ausschreibung soll bis Mitte Oktober erfolgen, die Auswahl der Standorte ist bis zum Jahresende geplant. Lutz Lienenkämper empfiehlt daher auch den kommunalen Akteuren der Städte und Gemeinden in seinem Wahlkreis – Jüchen, Kaarst, Korschenbroich und Meerbusch – sich frühzeitig zu informieren und sich bereits im Vorfeld passende Konzepte zu überlegen, damit auch sie vom Fördertopf profitieren können. Über eine Teilnahme kann sich bereits vorab per Mail beim Landessportbund NRW informiert werden: sportplatz-kommune [at] lsb.nrw.