Bianca Winkelmann im Wahlkreis

Aktualisiert: 3. Mai



Die Themen „Landwirtschaft“ und „Versorgungssicherheit“ sind nicht nur in Zeiten des Ukraine-Krieges ein wichtiges Feld, auf dem wesentliche Entscheidungen für unsere eigene Ernährung in Deutschland wie auch die Welternährung fallen. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen Nordrhein-Westfalen, fand eine Veranstaltung mit der Agrarpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Bianca Winkelmann MdL, auf dem Geflügelhof Küppers in Kaarst statt. Johannes Küppers, Vorsitzender des CDU-Agrarausschusses im Rhein-Kreis Neuss moderierte die Veranstaltung, bei der zu Beginn Wolfgang Wappenschmidt, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Neuss-Mönchengladbach, einige Anliegen der Landwirte mit Blick auf die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP), die Flächenziele des europäischen Green-Deals und anderer wichtiger Themen erläuterte.


Nach einem kurzen Überblicksvortrag von Bianca Winkelmann MdL zu den wichtigsten Erfolgen der bisherigen CDU-Landwirtschaftspolitik (Binnendifferenzierung, Ökomodellregionen, GAP-Reform) skizzierte sie die künftigen Planungen der CDU und machte deutlich, dass eine CDU-geführte Landwirtschaftspolitik stets kooperativ und von dem Willen getragen ist, zusammen mit den Landwirten Lösungen für ein Gleichgewicht zwischen den ökonomischen und ökologischen Bedarfen und den Anforderungen von Tier- und Umweltschutz zu sorgen. Einseitige Gewichtung zu Lasten einzelner Teile seien unangemessen und würden die komplexen Zusammenhänge zwischen Mensch, Natur und Umwelt nicht hinreichend berücksichtigen. Winkelmann betonte besonders, dass viele wichtige Schritte, wie die erhebliche Reduzierung des Düngereinsatzes oder beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Öffentlichkeit kaum bekannt und vielfach die Leistungen der Landwirte beim Natur- und Umweltschutz nicht hinreichend gewürdigt werden.


„Landwirtschaft als Teil der Wirtschaft braucht genauso Verlässlichkeit und Planungssicherheit, wie alle anderen Unternehmen. In der jetzigen Krise wäre die Stilllegung von 4% der deutschen Ackerfläche aufgrund des europäischen Green Deals nicht nur ein Eingriff in das Eigentumsrecht. Es würde aufgrund der hohen deutschen Bodenqualität, der guten klimatischen Bedingungen und einer technologisch hochwertigen Landwirtschaft ebenso erhebliche negative Einflüsse auf die Welternährung bedeuten. Dies kann nicht im Sinne christdemokratische Politik sein.“ so der Landtagsabgeordnete Lutz Lienenkämper in seinem Schlusswort.